Schon lange stand das auf meiner Liste der Frühstücke, die ich ausprobieren wollte und ich mag den Blog von Frau Ziii. Da hab ich den Eintrag schon vor Jahren mal gesehen. Und als die Kids nach Eierspeis zum Frühstück förmlich schrieen, war es naheliegend, dieses Skakshuka-Rezept rauszusuchen. Allerdings war ich nimmer einkaufen, also ist meine Interpretation davon aus den Resten im Kühlschrank entstanden. Und wie sehr oft ist dieses „Kühlschrank-auf-und-nehmen-was-da-ist-Shakshuka“ wirklich sehr gut gelungen. Sogar dem Fleischtiger hat dieses doch vegetarische Frühstück geschmeckt und ich bekam die Genehmigung für Wiederholung. Viel Spaß beim Nachkochen!
Die Zutaten für 4 Personen
- 1 EL Olivenöl
- 1 mittelgroße Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 1 grüne Paprika
- 1 rote Paprika
- 5 mittlere Tomaten
- 1 TL Harissa
- 1/4 TL Koriander gemahlen
- 1 EL Koriander frisch gehackt (hab ich immer tiefgekühlt)
- 1 EL Petersilie frisch gehackt (hab ich ebenfalls immer tiefgekühlt)
- ca. 1/2 TL Salz
- 2 bis 3 Prisen Pfeffer
- 1/2 TL Paprika edelsüß
- 1/4 TL Rosenpaprika scharf (noch zusätzlich zur Harissa etwas Chili ging nicht, wegen der Kids, die mögen es nicht ganz so scharf, aber diese Gewürzkombi brachte genau die richtige Schärfe, ohne zu brennen)
- 4 Eier
So wird’s gemacht
Zwiebel in Ringe schneiden, Knoblauch fein hacken und beides in Olivenöl in einer Pfanne goldgelb anrösten. Währenddessen die Paprika in Streifen schneiden und zu den Zwiebeln in die Pfanne geben. Tomaten in Stücke schneiden und ebenfalls in den Pfanne dazugeben. Mit Harissa, Koriander gemahlen und den Kräutern Koriander und Petersilie würzen. Salz, Pfeffer und Paprikapulver edelsüß und Rosenpaprika zugeben und durchrühren. Das ganze zugedeckt ein paar Minuten vor sich hin köcheln lassen. Wenn das Gemüse weich ist und eine leicht cremige Konsistenz hat, dann 4 Mulden im Gemüse machen und jeweils ein Ei in die Mulde hineinsetzen. Wie Frau Ziii das so schön schreibt, die Dotter sollen dabei nicht aufplatzen. Dann Deckel drauf und noch weiter schmurgeln lassen, bis die Eier gar sind, d.h. der Dotter sollte noch nicht fest sein, sondern eher noch wachsweich.
Ich mag’s am liebsten, wenn der Dotter noch flüssig ist, und sich dann beim Reinstechen mit der Gabel so schön über den Teller und das Gemüse ergießt … himmlisch! Dazu passt für mich am besten ein frisches Bauernbrot mit Butter.