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31. März 2021

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Die 5 wichtigsten Tipps zur Immunstärkung nach der TCM

By Susanne Lindenthal

März 31, 2021

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Unser Immunsystem hat im vergangenen Jahr für viele eine völlig neue Bedeutung bekommen. Daher habe ich mir den im Oktober 2017 erschienen Artikel mit den 5 wichtigsten Tipps zur Immunstärkung hervorgeholt und ihn im Hinblick auf unsere derzeitige Situation neu überarbeitet. 

Denn mit einem guten Immunsystem ist jedenfalls eine gute Basis geschaffen. Das heißt jetzt nicht, dass Dich der Virus nicht erwischen kann, aber das Risiko sinkt einfach ein bisschen und damit trägst Du auch zur Gesundheit der Gesamtbevölkerung bei. Also sorge gut für Dein persönliches Immunsystem. 

Wie stärken wir unser Immunsystem?

Wir haben ein sehr ausgeklügeltes System in unserem Körper, welches dafür sorgt, dass Krankheitserreger uns nichts oder nur wenig anhaben können - in der Regel. Wenn unser Immunsystem gut arbeitet, dann können wir mit Viren und Bakterien sehr gut umgehen.

Zum einen haben wir Barrieren an den Körperoberflächen und dann noch einige Barrieren im Körperinneren, die solche Fremdkörper erstmal überwinden müssen, bevor sie uns aktiv angreifen können.

Es ist also wichtig, genau diese Barrieren zu stärken, damit Viren und Bakterien es gar nicht erst über diese erste Hürde schaffen.

Da hat die Traditionelle Chinesische Medizin ein sehr schönes Bild von unserem Immunsystem, von dieser ersten Barriere: Das Wei-Qi, das sogenannte Abwehr-Qi, welches u.a. aus der tagtäglichen Nahrung genährt wird, zirkuliert an der Körperoberfläche und hält pathogene, also krankmachende Faktoren ab. 

Gesundheit und Krankheit in der TCM

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) hat grundsätzlich einen etwas anderen Zugang als wir hier im Westen. Denn Prävention steht hier ganz an erster Stelle. Ein Zitat aus dem "Gelben Kaiser", dem ältesten medizinischen Sammelwert der TCM lautet:

"Gesundheitspflege bedeutet,
nicht erst einen Brunnen zu graben, 
wenn man durstig ist"

Um den Begriff Krankheit und Gesundheit nach der Traditionellen Chinesischen Medizin etwas besser zu verstehen, müssen wir etwas von unserem westlichen Denken abweichen.

Wir befinden uns in einem ständigen Fließgleichgewicht von Yin und Yang, von zwei Gegensätzen, von zwei Polaritäten. Sind diese im Gleichklang, sind sie also ausgewogen, dann bedeutet das Gesundheit. Wenn einer der beiden Pole überwiegt, entsteht ein Ungleichgewicht.

Solche Ungleichgewichte können Störungen verursachen, die zu Beginn meist kaum spürbar sind. Dauern solche Störungen länger an, manifestieren sie sich im Körper und in weiterer Folge kann Krankheit entstehen. 

Die kleinen Zeichen im Alltag

Zuerst ist es vielleicht nur ein kleines Zwicken im Bauch, welches Du spürst, oder Du bist irgendwie müde, hast manchmal leichte Kopfschmerzen, Du verkühlst Dich eben leicht oder hast Dauerschnupfen.

Alles nicht weiter schlimm und wir hier im Westen neigen dazu, solche Warnsignale des Körpers einfach zu ignorieren.

Wir neigen dazu, die kleinen Warnsignale des Körpers zu ignorieren #essenbelebt #immunsystem #immunabwehr #immunstärkung #corona

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Das sind aber genau die Zeichen, die uns zeigen, dass etwas nicht ganz im Gleichgewicht ist und hier ist der große Unterschied der TCM zu unserer westlichen Lebensweise.

Die TCM setzt genau hier schon an, wo wir uns häufig mit einer Symptombekämpfung - mal ein Aspirin da, oder eine Schmerztablette hier - unser Zeichen des Körpers einfach beiseiteschieben. 

Was macht die TCM anders?

Ziel der Chinesischen Medizin ist es, dieses Fließgleichgewicht ständig in einem ausgewogenen Verhältnis zu halten, um Krankheiten zu vermeiden. Die TCM beobachtet genau diese klitzekleinen Zeichen unseres Körpers und reagiert sofort mit ausgleichenden Maßnahmen. Diese 5 wichtigen Tipps zur Immunstärkung sind ein guter Anfang dafür.

Doch bevor wir dazu kommen, müssen wir uns noch anschauen, wie unser Immunsystem angegriffen wird. 

Pathogene Faktoren beeinflussen das Immunsystem

Es gibt viele Faktoren, die das Gleichgewicht aus der Bahn werfen können. Die TCM unterscheidet hier zwischen "inneren" und "äußeren" pathogenen Faktoren. Innere pathogene Faktoren sind vor allem Emotionen oder auch Stress, der uns krank machen kann. Aber auch die Konstitution, die wir mitbringen.

Äußere Faktoren sind natürlich Viren und Bakterien, aber auch die Ernährung und unsere Lebensweise, die unseren Gesundheitszustand beeinflussen. Auch eine falsche Behandlung von Beschwerden fällt darunter. Und dann gibt es noch Faktoren, die wir unter "Umwelteinflüsse" zusammenfassen würden. Im chinesischen Verständnis werden so Erkrankungen erklärt, die wir im Westen auf Viren und Bakterien zurückführen. 

Äußere pathogene Faktoren

Heute möchte Dir genau auf diese äußeren Faktoren eingehen, denn diese werden auch bioklimatische Faktoren bzw. Witterungseinflüsse bezeichnet.

Davon gibt es fünf:

  • Wind
  • Kälte
  • Feuchtigkeit/Nässe
  • Hitze
  • Trockenheit

Diese fünf Faktoren kommen oftmals nicht alleine, sondern kombiniert vor. Sie greifen den Körper an und wenn dann die Immunabwehr geschwächt ist, kommt es zu sogenannten "äußeren Erkrankungen".

Eine Kombination aus Wind und Kälte kann somit zu einem grippalen Infekt führen. Bei uns sind diese beiden Faktoren neben der Feuchtigkeit sehr häufig vorkommende Ursachen für Erkältungen. Wer kennt das nicht, der kalte Wind pfeift einem um die Ohren, man ist vielleicht auch noch nicht auf das Herbstwetter eingestellt und nicht entsprechend gekleidet, und schon ist er da der Schnupfen, das Halsweh, das Ohrenstechen oder gar der Husten.

Gerade jetzt im März, wenn die ersten Sonnenstrahlen herauskommen und wir nicht erwarten können, wieder mit kurzen Ärmeln, freiem Hals und ohne Jacke draußen zu sein, können solche Faktoren angreifen. Nach einem langen Winter ist die Immunabwehr ohnedies schon geschwächt, da ist es ein leichtes für solche pathogenen Faktoren, anzugreifen. 

Was hält die bioklimatischen Faktoren auf?

Wie schon erwähnt ist es das Wei-Qi (Abwehr-Qi), eine Energieform, die an der Körperoberfläche zirkuliert und den Körper vor Eindringlingen, wie es die klimatische Einflüsse sind, schützt.

Ob das Wei-Qi gut arbeitet, hängt vom Qi der Niere, der Mitte (Milz und Magen) und der Lunge ab. Also, Du siehst schon, es sind komplexe Zusammenhänge, die uns vor dem Angriff pathogener Faktoren schützen.

Um das Wei-Qi zu stärken, müssen wir also auch die Energie der Funktionskreise Niere, Mitte und Lunge stärken. Doch wie machen wir das? Hier bietet uns die Diätetik nach der Traditionellen Chinesischen Medizin, also die Ernährung, ausgezeichnete Möglichkeiten, wie wir unsere Immunabwehr stärken können.

Mit den folgenden 5 Tipps zur Immunstärkung bist Du gut gerüstet für den Angriff pathogener Faktoren. 

Hörst Du sie Dir lieber an, die 5 Tipps zur Immunstärkung?

Ich war zu diesem Thema wieder zu Gast bei Radio Sol. Die Sendung kannst Du hier nachhören!

Planet Radio Sol Link zur Sendung


5 wichtige Tipps zur Immunstärkung

Tipp 1: Verwende pikante Gewürze

Der pathogene Faktor Wind ist oft die Trägersubstanz für weitere Faktoren, nämlich für Kälte oder für Hitze. Wind schafft es, dass Kälte oder Hitze in den Körper eindringen kann.

Mit pikanten Gewürzen, wie zum Beispiel frischer Ingwer, Frühlingszwiebel und Knoblauch kann vor allem Wind-Kälte vertrieben werden. Die Gewürze haben eine scharf-warmen bis scharf-heißen Geschmack und wirken daher nach außen und an der Oberfläche. Sie öffnen die Poren und bringen die Kälte nach außen.

Frischer Ingwer

Wichtig ist, frischen Ingwer zu verwenden, denn getrockneter Ingwer hat ein andere Wirkung. Der frische Ingwer wärmt und wirkt schweißtreibend. Er harmonisiert die Mitte und löst Schleim in der Lunge. Ingwer wirkt genau auf die Organsysteme, die wir brauchen um das Wei-Qi zu stärken. Also kleine Mengen Ingwer ins Essen, wenn man zu Kälte neigt, sich Erkältungen mit Frösteln, Fließschnupfen und Niesen ankündigen.

Aber Achtung: Ingwer ist nicht geeignet, wenn Du zu starken Hitzegefühlen neigst.

Ingwer

Frühlingszwiebel

Die Frühlingszwiebel wirkt ebenfalls, wie der frische Ingwer, bei Erkältungen im Frühstadium mit Fließschnupfen, Frösteln und Kältegefühlen.

Aber Achtung: Frühlingszwiebel sollte nicht bei vermehrtem Schwitzen verwendet werden.

Frühlingszwiebel

Knoblauch

Knoblauch wärmt sehr stark und hat einen scharf-heißen Geschmack, im Vergleich zu frischem Ingwer und Frühlingszwiebel, die scharf-warm sind. Außerdem vertreibt Knoblauch Kältegefühle und einen kalten Bauch. Bei beginnender Erkältung kann er, wie seine beiden oben erwähnten Kollegen, ebenso eingesetzt werden. Du kannst ihn aber auch bei chronischem Husten mit Kältegefühlen verwenden. Mehr zum Knoblauch findest Du im Artikel Knoblauch, die Vanille des armen Mannes.

Aber Achtung: Bei Hitze darf Knoblauch nicht verwendet werden, da er Hitzebeschwerden sehr intensiv verstärken kann.

Knoblauch

Tipp 2: Kraftsuppen stärken Deine Immunabwehr

Schon unsere Großmütter haben sie gekocht, mit Vorliebe in der kalten Jahreszeit, die klaren Kraftsuppen, wie Rindsuppe, Hühnersuppe oder einfach nur eine Brühe aus Knochen, wenn mal kein Fleisch oder Huhn zur Verfügung war.

Kraftsuppen stärken unsere Energie auf sehr vielfältige Weise. Die Chinesische Medizin kennt aber nicht nur wärmende Kraftsuppen. Je nach Konstitution und Befinden können Kraftsuppen an die individuelle Situation angepasst werden.

Wenn Du da einmal genauer hinschauen möchtest, kreiere ich Dir gerne Deine individuelle Kraftsuppe, die ganz auf Deine Bedürfnisse abgestimmt ist.  

Rindsuppe, Rinderkraftbrühe, Kraftsuppe

Eine Suppe, die in fast jeder Situation passend ist, ist unsere altbewährte Rindsuppe aus Knochen, Rindfleisch, Wurzelgemüse und ein paar Kräutern und Gewürzen. Du kannst jeden Tag einen halben Liter klare Suppe über den Tag verteilt trinken, entweder zu den Mahlzeiten oder dazwischen. Das stärkt das Qi von Milz, Lunge und Niere, also genau das, was wir brauchen, um unser Wei-Qi zu stärken. 

Tipp 3: Verwende saisonale und regionale Gemüsesorten

Ein ganz wesentlicher der 5 wichtigen Tipps zur Immunstärkung ist grundsätzlich viel Gemüse zu essen. Denn davon ist meist nicht genug am Teller. 

Die Chinesische Medizin unterscheidet die Lebensmittel nicht nur aufgrund ihrer Wirkungsweise auf unterschiedliche Organsystem, sondern auch aufgrund ihrer thermischen Wirkung.

Es gibt kalte, kühlende, neutrale, warme und heiße Lebensmittel. Und genau dafür hat auch die Natur gesorgt, dass immer das zur Verfügung steht, was wir gerade brauchen. Wir brauchen nur auf das zurückgreifen, was gerade wächst und Saison hat und auf die Lebensmittel, die es zu dieser Jahreszeit bei uns gibt. 

Welche Gemüsesorten solltest du essen?

Im Winter und Frühling, wenn es noch nichts frisches gibt, dann sind das vorwiegend Lagergemüsesorten und Lagerobst, wie Kraut & Rüben, Kürbisgemüse oder Äpfel und Birnen. 

Diese Gemüsesorten haben eine thermisch neutrale bis warme Wirkung und stützen die Mitte. Das heißt, wenn wir uns auf die Gemüsesorten besinnen, die wir traditionell in dieser Jahreszeit bekommen, dann stärken wir damit auch unser Immunsystem.

Lebensmittel, die weit hergereist sind, kommen meist aus sehr warmen Ländern und kühlen oft stark von innen. Etwas, was wir in der kühleren Jahreshälfte gar nicht brauchen können.

Wintergemüse wie Schwarzer Rettich, Radieschen oder eben Lauchgemüse haben einen scharfen Geschmack, sind meist wärmend und wirken besonders gut auf die Lunge.

Pilze haben ebenfalls in der kühleren Jahreshälfte Hochsaison und unterstützen Dein Immunsystem. Hier kann ich Dir vor allem den Shiitakepilz empfehlen, den Du täglich in kleinen Mengen in Deinen Speiseplan einbauen kannst. 

Saisonales Gemüse

Tipp 4: Koche wieder mehr Eintöpfe und Aufläufe

Zusätzlich zu wärmenden Lebensmitteln kannst Du mit der Kochmethode und der Art der Zubereitung Wärme und Energie ins Essen bringen. Auch damit kannst Du Dein Immunsystem auf Vordermann bringen. Yangisieren nennt man das im Fachjargon.

Das heißt wir bringen Yang-Energie, also Wärme, durch das Kochen in die Speisen. Besonders wärmend sind hier Zubereitungsmethoden wie langes Kochen oder das Zubereiten im Backrohr und hier sind wir bei den Eintöpfen und Aufläufen. Nicht umsonst haben unsere Großmütter im Winter Gulasch gekocht, oder Jägerfleisch, oder einen Reisauflauf ins Rohr geschoben. All diese Gerichte wärmen von innen und stärken die Mitte. Und eine starke Mitte sorgt wiederum für eine starkes Wei-Qi und damit für ein starkes Immunsystem. 

Rindsgulasch

Tipp 5: Frühstücke regelmäßig, warm und gekocht

Und last but noch least, dieser Tipp darf bei den 5 wichtigen Tipps zur Immunstärkung natürlich nicht fehlen, ein warmes Frühstück! 

In der Traditionellen Chinesischen Medizin gilt ein warmes, also ein gekochtes Frühstück als Energiespender um gut genährt in den Tag zu starten, ohne den Körper zu belasten. Denn Gekochtes ist wesentlich bekömmlicher als Rohes.

Doch nicht nur die Chinesische Medizin und die 5 Elemente Ernährungslehre sagen das. Machen wir wieder einen Blick in der Vergangenheit, so waren Hirse- und Haferbrei, Polenta und Sterz, die bei uns für einen guten Start in den Tag gesorgt haben.

Warum ist Frühstücken so wichtig? 

Das Sprichwort, ich strapaziere es immer wieder gerne, „Iss morgens wie ein Kaiser, mittags wie ein König und abends wie ein Bettelmann“ kommt nicht von ungefähr.

In der Früh ist laut der Organuhr die Verdauungskraft am stärksten. Am Abend hingegen, ist sie am schwächsten und wenn wir - wie heute in vielen Familien üblich - zu Abend im Kreise der Familie die Hauptmahlzeit zu uns nehmen, belasten wir unseren Körper damit sehr stark. Anstatt sich aus den Fettreserven zu bedienen und zu entspannen, muss unser Körper das oftmals schwere Essen verdauen. Das gelingt oft nur bedingt. Meist werden einfach die Fettreserven aufgefüllt - für schlechte Zeiten.

Das hat aber auch zur Folge, dass wir in der Früh gar keinen Hunger haben und der Kreislauf beginnt von vorne.

Zahlreiche Studien zeigen, dass Menschen, die abends mehr essen als morgens oder das Frühstück ausfallen lassen, leichter zu Übergewicht neigen, also solche, die ausgiebig Frühstücken.  

Blitzgetreidebrei mit Beeren

Zudem schwächt es die Abwehr, wenn wir das Frühstück ausfallen lassen. Wie ich jetzt schon mehrmals erwähnt habe, braucht es eine starke Mitte, um das Wei-Qi stark zu halten und die bekommen wir mit einem guten Frühstück. Ich empfehle meinen Klienten gerne meinen Blitzgetreidebrei, der schmeckt meist der ganzen Familie und kocht sich quasi von selbst, während man noch mit der Morgentoilette beschäftigt ist.

Fazit

Diese 5 wichtigen Tipps zur Immunstärkung sind einfach umsetzbare Maßnahmen, die Du ganz leicht in Deinem Ess-Alltag integrieren kannst.

Die TCM hat einen Leitsatz:

"Von der Natur zu lernen und mit der Natur zu leben"

Übertragen auf die Ernährung heißt das, sich dem Kreislauf der Natur entsprechend zu ernähren. Und ich möchte noch ergänzen, denn das ist mir sehr wichtig, das Essen dabei auch zu genießen.

Damit stärkst Du nicht nur Dein Immunsystem, sondern steigerst allgemein Dein Wohlbefinden. 

In diesem Sinne wünsche ich Dir viel Erfolg beim Umsetzen der 5 Tipps zur Immunstärkung. 

Deine Susanne

Schreib mir doch!


Welche Erfahrungen hast Du bisher gemacht? Hast Du einen oder mehrere der 5 Tipps zur Immunstärkung schon ausprobiert? Schreib mir in einem E-Mail oder Kommentar, was davon Du schon zur Immunstärkung anwendest!

Zusammenfassung für Schnell-Leser 😉 
Lesezeit 1 Minute

Das Wei-Qi ist in der TCM dafür verantwortlich, dass unser Immunsystem stark ist. Es zirkuliert an der Hautoberfläche und hält pathogene Faktoren fern. 

Mit diesen 5 wichtigen Tipps zur Immunstärkung kannst Du dafür sorgen, dass das Wei-Qi stark bleibt:

Tipp 1 : Verwende pikante Gewürze

Ingwer, Frühlingszwiebel und Knoblauch sind solche Gewürze, die durch ihren scharfen Geschmack das Qi in Bewegung bringen. Damit stärkst Du Deine Immunabwehr. 

Tipp 2: Kraftsuppen stärken die Immunabwehr

Kraftbrühen und -suppen wirken auf sehr vielseitige Weise und gerade unsere traditionelle Rindsuppe stärkt das Qi von Milz, Lunge und Niere, genau diese Organsysteme, die für eine gute Immunkraft sorgen. 

Tipp 3: Saisonale und regionale Gemüsesorten

Bei uns wächst genau das, was wir konstitutionell brauchen. Verwende also Gemüsesorten, die in der kühleren Jahreshälfte auch verfügbar sind und nicht solche, die weit hergereist sind. 

Tipp 4: Koche wieder mehr Eintöpfe und Aufläufe

Durch die Zubereitungsart kannst Du ebenfalls Wärme und Energie ins Essen bringen und damit pathogene Faktoren wie Kälte und Feuchtigkeit vertreiben.  

Tipp 5: Frühstücke regelmäßig, warm und gekocht

In der Früh ist die Verdauungskraft am stärksten und Du kannst damit auch das meiste aus der Nahrung herausholen. Denn um die Immunabwehr zu stärken braucht es eine starke Mitte, die Dir ein regelmäßiges warmes Frühstück liefert. 

Fazit

Lebe und iss im Kreislauf der Natur und genieße das Essen in vollen Zügen. Damit sorgst Du für eine starke Mitte und somit auch für ein starkes Immunsystem. 

Susanne Lindenthal

ÜBER DIE AUTORIN

Mein Name ist Susanne Lindenthal und ich bin Deine Expertin in Sachen Verdauung. In meiner Brust schlagen zwei Herzen. Zum einen bin ich mit Leib und Seele Ernährungswissenschafterin, zum anderen bin ich der Traditionellen Chinesischen Medizin verfallen. In meinen Beratungen verbinde ich diese scheinbar konträren Welten und verhelfe Dir damit zu einem besseren Bauchgefühl.

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