Über Scheiße spricht man nicht!

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​Ja, ich weiß, etwas vulgär ist dieser Titel schon.

Fakt ist, ich könnte jetzt wieder mal "um den heißen Brei" herumreden, aber genau ​das will ich nicht. Ich möchte ein für alle Mal mit einem großen Tabuthema aufräumen. Nämlich, dass man über seine Ausscheidungen nicht spricht. Dabei wird das Wort "Scheiße" heute so häufig verwendet wie nie. Bei manchen Konversationen hat man fast den Eindruck als wäre jedes zweite Wort "Scheiße" oder "Shit" aus dem Englischen. Das ist ja mittlerweile bei uns auch in die Alltagssprache gut eingebürgert. Leider werden diese Wörter fast nur schimpfwörtlich gebraucht, oder als Kraftausdruck, dass etwas nicht ganz so läuft, wie es soll.

​Das erste was Kinder von ihren Eltern zu hören bekommen, wenn sie diese "vulgären" Fäkalausdrücke aus dem Kindergarten mit nach Hause bringen, ist doch der Satz: "Das sagt man nicht!". Hast Du das nicht auch schon mal zu Deinem Kind gesagt? Oder auch selbst als Kind gehört?

Was jetzt, "Scheiße" sagen ist OK?

Und nein, ich bin natürlich nicht der Meinung, dass unsere Kommunikation nur mehr derb und vulgär sein sollte und ich heiße es auch nicht gut, dass so ein kleiner 4-jähriger​ Stöpsel ständig das Wort "Scheiße" in den Mund nimmt. Wobei ich hier schon unterscheide, wie ein Wort verwendet wird.

​Für mich ist das allerdings schon ein Marker, wie die Gesellschaft mit dem Thema an sich umgeht. Wenn ein kleines Kind völlig unbedarft über seinen produzierten Haufen erzählen will, hört dieses Kind​ in den meisten Fällen ja genau das selbe wie wenn er das Wort "Scheiße" aus dem Kindergarten mitbringt. ​Das finde ich ​schon ​bedenklich, denn das trägt natürlich zur Tabuisierung der Verdauung bei. 

Warum sollen wir überhau​pt über Scheiße reden?

Verdauungsprobleme sind leider nach wie vor ein​ ebenso riesiges Tabuthema, wie die Exkremente an sich. Kaum einer geht wirklich zum Arzt, wenn sich beispielsweise Hämorrhoiden bemerkbar machen. Die Statistik spricht davon, dass wahrscheinlich jeder zweite Österreicher - und in Deutschland und in der Schweiz wird es kaum anders sein - einmal im Leben von ​Hämorrhoidalleiden gequält wird. Da die Dunkelziffer hier sehr hoch ist, gibt es keine genauen Zahlen darüber, wieviele Menschen sich mit den juckenden und brennenden, knotigen Ausbuchtungen am After plagen. Jeder Stuhlgang wird zur Qual und meist ist auch Sitzen nicht mehr schmerzfrei möglich. Doch reden wir darüber? Nein, ist ja peinlich ...

Körperzeichen in der TCM und der Ernährungswissenschaft

Dabei ist es so wichtig, auch ​über diese Themen zu reden. ​Gerade die Traditionelle Chinesische Medizin bedient sich sogenannter Körperzeichen für die Diagnostik von Ungleichgewichten im Körper. Eines dieser Körperzeichen ist nun mal der Stuhl. Anhand von Farbe, Geruch, Konsistenz und Form kann abgelesen werden, was schief läuft im Körper und mit Hilfe der richtigen Auswahl der Lebensmittel können diese Ungleichgewichte wieder behoben werden.

Auch die westliche Medizin und Ernährungswissenschaft kann anhand von Stuhlkonsistenz und -häufigkeit rückschließen ob die Verdauungsprozesse im Körper ordentlich ablaufen, oder eben nicht. ​Hast Du ​genügend Ballaststoffe gegessen und ausreichend getrunken? Das und vieles mehr kann der Stuhl ans Tageslicht bringen. 

​Verdauungsstörungen

Ähnlich geartet ist es mit Blähungen, Durchfall, Verstopfung und wie sie alle heißen, die Verdauungsstörungen. Wir reden einfach um den heißen Brei herum und haben moderne Analogien wie "Ich hab bestimmt eine Laktoseintoleranz", oder "bei mir ist es die Fruktose", "Ich vertrage Gluten ganz schlecht", ... vielfach allerdings ohne genaue ärztliche DIagnose. Natürlich können diese Verdauungsstörungen auch zu Durchfall, Blähungen, Verstopfungen, Darmgrummeln und Bauchkrämpfen führen. Und genau darum geht es, das muss abgeklärt werden und zwar mit wissenschaftlich standardisierten Methoden, bevor ganze Nahrungsmittelgruppen einfach weggelassen werden. Vielfach ergeben diese Abklärungen aber, dass es sich um keine Unverträglichkeiten handelt und dann stehen die Klienten da, mit Durchfall, Blähungen und Co und kommen nach langer Zeit erst, wenn der Leidensdruck unerträglich wird, in die Ernährungsberatung. 

Und da ist es mir bewusst geworden, das Scheiße-Tabu

​Erst kürzlich hatte ich in meiner Ernährungsberatung einen halbwüchsigen pubertierenden Burschen und da er mit seiner Verdauung zu kämpfen hat, habe ich natürlich - wie ich das immer in den Beratungen mache - nach seiner Verdauung gefragt. Ich denke mir da ja nichts dabei. Erstens rede ich selbst sehr offen über die Verdauung, wie der Stuhl beschaffen ist, wie häufig die Frequenz der Ausscheidungen ist, usw. Und zweitens betone ich in meinen Beratungen immer wieder, bei mir kannst Du über alles reden, es gibt bei mir keine Tabus und es verlässt natürlich auch kein noch so intimes Detail meine Praxis. Das bleibt alles zwischen meinen Klienten und mir.

Somit habe ich mir natürlich auch bei dem Burschen nichts gedacht und fragte ihn, wie immer, nach seiner Verdauung. Erst später hat mir seine Mutter offenbart, dass ihm das mehr als unangenehm war, mir zu sagen, wie sein Stuhl, den er produziert, ausschaut und wie häufig er auf die Toillette geht. Dabei habe ich mir gedacht, dass gerade junge Menschen eher locker mit diesem Thema umgehen - mitnichten. 

Er ist kein Einzelfall, dieser Bursche. Vielen meiner Klientinnen und Klienten geht es ​ähnlich. ​Auf die Frage: "Wie schaut denn Dein Stuhl aus?", kommt meist betretenes Schweigen oder wie aus der Pistole geschossen ein "Normal". Normal, das ist für mich lediglich ein Programm auf meiner Waschmaschine, aber sicher nicht die Beschaffenheit Deines Stuhls. Denn jede Ausscheidung ist so individuell unterschiedlich, wie jeder Mensch unterschiedlich und individuell ist. 

​Normal ist ein Programm der Waschmaschine - aber sicher nicht die Beschaffenheit der Stuhls! #essenbelebt #scheiße #exkremente

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​Offensichtlich dringe ich mit meiner Frage nach dem Stuhl in einen derart intimen ​Bereich vor​, der einer größeren Tabuisierung unterliegt, als die Sexualität. Auch dieses Thema fällt einigen schwer, darüber zu reden, aber mein Eindruck ist schon, dass Klienten bei mir eher über Sexualität offen sprechen können, als über ihren Stuhlgang.

Wie kann ich meinen Stuhl beschreiben?

​Oftmals spüre dann auch eine Unsicherheit bei meiner Klientin oder meinem Klienten, so nach dem Motto: "Was soll ich jetzt bloß sagen?". Viele wissen einfach auch nicht, wie sie ihren Stuhl beschreiben sollen. Dabei ist es so einfach. Ich frage dann meist nach, ob es eine Wurst ist, oder ein Haufen, oder kleine feste Kügelchen, wie die Farbe ist, ob ein dunkles, ein helles oder ein mittleres braun und damit können dann viele schon etwas anfangen.

Was wesentlich schwieriger zu beschreiben ist die Konsistenz des Stuhls. Ist er zu weich oder zu hart. Viele wissen einfach nicht, wie ein gesunder Stuhl auszusehen hat. Ich bediene mich dann oft der Bristol Stuhlformenskala, die ich auch bereits in dem Artikel "Was ist schon normal wenn es um das tägliche Hauferl geht" beschrieben habe. 

Die Bristol-Stuhlformen-Skala

Wenn Du die Abbildung anschaust, wäre Typ 3 und Typ 4 laut westlicher Medizin als gesunder Stuhl anzusehen. Ich gehe sogar weiter und sage, Typ 4 ist wirklich gesund, wenn der Stuhl keine Spuren hinterlässt. Also weder in der Klomuschel noch am Klopapier. 

Bristol Stuhlformen Skala

Der Hund und das Klopapier

Das ist auch immer ein guter Vergleich, den ich gerne in der Beratung verwende. Wenn Du mit Deinem Hund Gassi gehst, hast Du dann ein Klopapier mit und wischt Deinem vierbeinigen Freund den Arsch ab? Ich denke in den meisten Fällen wird das nicht notwendig sein, es sei denn, er ist krank, der Vierbeiner. Wenn Du selbst Klopapier benötigst, weil da halt Reste vom Stuhl am Popsch sind, dann wirst Du deshalb nichts unternehmen, denn das ist ja "normal". Ich sage, solange Du Klopapier brauchst, ist der Stuhl zu weich und dann passt etwas nicht mit der Verdauung. Nur wenn Du nicht drüber sprechen kannst, kann ich Dir auch nicht dabei helfen, Deine Verdauungsprobleme in den Griff zu bekommen.

Der Geruch

Das ist auch so ein Thema, der meist nur peinlich berührtes Schweigen hervorruft, wenn ich nach dem Geruch des ​Häufchens frage. Ja natürlich, Scheiße riecht grundsätzlich nicht sehr angenehm. Wie soll sie auch. Es ist nun mal so, dass das nur mehr die Reste und Übrigbleibsel sind, von allem, was der Körper einfach gar nicht brauchen kann und das Zeug hat meist schon einige Stunden, wenn nicht bei arger Verstopfung sogar Tage in Deinem Inneren verbracht, bis es das Tageslicht wieder erblickt. Zudem wurde der ganze Nahrungsbrei auch noch von Bakterien fermentiert, also weiter abgebaut und zersetzt. Bei diesen Prozessen entstehen auch Gärungs- und Fäulnisgase, die, wenn sie vom Körper nicht mehr aufgenommen werden können, als ​Blähungen oder Flatulenzen unseren Darm verlassen. 

Der menschliche Kot setzt sich aus den Nahrungsbreiresten, Bakterien, Darmschleimhautzellen, Resten der Verdauungsenzyme und Gärungs- und Fäulnisprodukten zusammen. Und das stinkt halt ein bissi, für unsere Nasen. Allerdings gibt es hier massive Unterschiede, wie der Stuhl riechen kann. Du merkst das ​vielleicht selbst, dass das Geruchssprektrum beim täglichen Toilettengang alle Stufen von kaum merkbar bis völlig unerträglich und übelerregend ​durchlaufen kann. ​​Übler Geruch ist ein wichtiges Zeichen, denn dann weißt Du, da stimmt was nicht. Natürlich gibt es jede Menge Einflussfaktoren, und vielleicht hast Du auch letzte Nacht nur etwas über die Strenge geschlagen und Dein ​Häufchen dankt es Dir mit einem bestialischem Gestank. Wenn das allerdings öfter vorkommt, dann weißt Du Bescheid, dass da was mit Deiner Verdauung nicht so läuft wie es soll. 

​Es war übrigens nicht immer so

​Heute verschließt man die Türe, für das tägliche Geschäft. ​Der Stuhlgang passiert in unseren Breiten zumeist in sehr intimer Einsamkeit am stillen Örtchen. Kaum jemand ​erleichtert sich bei uns in der Öffentlichkeit. Das war jedoch nicht immer so und in einigen Ländern ist es auch heute noch nicht so.

Am asiatischen Kontinent, in China und auch in Indien, hat man diesbezüglich kein so ausgeprägtes Schamgefühl. Öffentliche Toiletten sind dort oftmals nur Rinnen, über die man sein Hinterteil hält und einfach ​loslässt, einer neben dem anderen, ohne auch nur ein Fünkchen Schamgefühl deswegen. ​Öffentliche "Kackwiesen" sind in Indien beliebt. ​Hier bekommt man einen Platz zugeteilt, hockelt sich einfach hin und verrichtet sein Geschäft. Für uns gänzlich unvorstellbar und ja, ich gebe zu, auch für mich würde das einen große​n Schritt aus meiner Komfortzone bedeuten​. ​

Fakt ist, dass es auch bei uns erst um 1900 die ersten verschließbaren Toilettentüren gab und dass die Tabuisierung der Scheisse erst ein Thema der Neuzeit ist. Die Römer ​haben zwar die Kanalisation erfunden, sind aber in öffentlichen Toiletten auf Steinbänken mit Löchern einfach nebeneinander gesessen und haben sich erleichtert. Das waren Orte der Kommunikation. Dort konnte man sich unterhalten.

Öffentliche Toiletten im Mittelalter wurden übrigens "sprachhus" genannt, weil sich's hier einfach gut geplaudert hat, beim gemeinsamen ​Stuhlgang. Und das Geschäft wäre auch nichts, was eines Tabus bedarf, denn das machen Menschen seit Anbeginn der Zeit. Sie essen und sie entledigen sich ihrer Exkremente. Etwas Natürlicheres gibt es wohl kaum.

Zum Tabu und etwas Privates und Intimes wurde ​Scheiße witzigerweise erst, als sich die Politik einmischte. Der französische König Franz der Erste ​verordnete im November 1539 in einem Erlaß, dass jeder Eigentümer eines Hauses einen privaten Abort erbauen müsse. Das war der Beginn der Tabuisierung des Toilettenganges.

​Jetzt gehts zur Praxis: Wie beschreibst Du Dein ​Häufchen?

Wenn Du jetzt soweit bist, dass Du auch mit diesem Tabu aufräumen möchtest, gebe ich Dir noch ein paar Wörter an die Hand, wie Du Deine Ausscheidung in Zukunft beschreiben kannst.

Wie schon erwähnt, jeder Stuhlgang ist individuell und unterschiedlich. Es kann auch nicht jeder Weg exakt geradeaus und gut asphaltiert sein, es gibt Feldwege mit Schlaglöchern und Steinen. Genauso ist die Stuhlbeschaffenheit. Sei erfinderisch und vergleiche am Besten mit Dingen, über die es sich leicht reden lässt, das erleichtert die Fäkalkommunikation.

​Die Form, Konsistenz und Menge

  • glatt
  • geschmeidig
  • kantig
  • uneben
  • wurstförmig
  • schafskotartig
  • Hasenbemmerl
  • zylinderförmig
  • zuerst dick und zum Ende hin verjüngend
  • unebene Struktur
  • trocken
  • hart
  • weich
  • breiig
  • flüssig
  • ​schwallartig
  • schleimig
  • gallertartig
  • spiralförmig
  • Elefantenhaufen

​Die Farbe

Wenn Dein Stuhl eine andere Farbe als eine Abstufung von braun aufweist, dann gib bitte auch die Information weiter, was Du in den letzten beiden Tagen gegessen hast. Spinat, rote Rüben und andere Lebensmittel können die Stuhlfarbe verändern. Auch Eisenpräparate verändern die Farbe der Ausscheidungen. Anders gefärbter Stuhl kann aber auch ein Hinweis auf eine Erkrankung sein und sollte daher in jedem Fall abgeklärt werden.

  • ​mittelbraun wie Kirschholz = gesunder Stuhl
  • dunkelbraun wie Mahagoni = gesunder Stuhl, längere Verweilzeit des Nahrungsbreies im Darm kann den Stuhl dunkler machen
  • schwarz wie Ebenholz = Eisenpräparate färben den Stuhl schwarz, aber auch Blut aus dem oberen Verdauungstrakt kann den Stuhl schwarz färben
  • hellbraun = kürzere Darmpassage (also kürzere Verweildauer des Nahrungsbreies im Stuhl) oder leichte Fettverdauungsstörungen
  • gelb = Lebensmittel können den Stuhl gelb färben, und Antibiotika ebenso. Es kann aber auch ein Zeichen für Fett im Stuhl sein und das ​kann auf Störungen der Bauchspeicheldrüse oder der Leber und Gallenblase hindeuten, geh bitte zum Arzt, das muss abgeklärt werden.
  • grün = Spinat färbt den Stuhl grün, aber auch Magen-Darm-Infekte können grünen Stuhl verursachen
  • orange = Karotte oder Kürbis kann den Stuhl orange färben
  • rot = rote Rübe färbt den Stuhl gerne rot, aber auch Blut aus den unteren Verdauungsabschnitte könnte roten Stuhl verursachen
  • weiß bzw. grau = es fehlen die Verdauungssäfte, das kann auf eine Störung der Leber und/oder der Gallengänge hindeuten, bitte geh sofort zum Arzt!

​Der Geruch

  • geruchlos
  • nicht unbedingt gut, aber aromatisch
  • süßlich
  • sauer
  • übelriechend
  • faulig
  • beißend
  • nach fauligen Eiern
  • wie Limburger Käse oder Quargel
  • gleicht einem Giftgasangriff

Die Frequenz

  • ​einmal täglich
  • mehrmals täglich
  • jeden 2. Tag
  • jeden 3. Tag
  • unregelmässig
  • komm nicht mehr von der Toilette runter

​Immer wichtig für Deine Ernährungsberatung

Gib immer auch bekannt, ​wenn Dir außergewöhnliche Dinge an Deinem Stuhl auffallen. Solche Zusatzinformationen sind wichtig, denn sie können wichtige Hinweise auf Probleme mit der Verdauung sein.

  • ​Unverdaute Nahrungsreste
  • Blähungen die stinken
  • Blähungen die nicht stinken
  • Blutauflagerungen am Stuhl
  • Schleimauflagerungen am Stuhl
  • Hämorrhoiden
  • Brennen oder Jucken am oder im After
  • Schmerzen beim Stuhlgang
  • Schmerzen vor dem Stuhlgang
  • Schmerzen nach dem Stuhlgang
  • ​​Stuhl ist weich, die Entleerung geht nur erschwert vonstatten (atonische Verstopfung)
  • ständiger Stuhldrang
  • das Gefühl nie vollständig entleert zu sein

Jetzt bist Du bestens darauf vorbereitet über Deine Ausscheidungen zu sprechen und denk daran, wenn Du das nächste Mal von Deiner ErnährungsberaterIn oder Deiner ÄrztIn nach Deinen Ausscheidungen gefragt wirst, wir wollen ​Dich nicht Deiner Intimssphäre berauben, sondern Dir lediglich helfen, Deine Beschwerden loszuwerden. ​Das geht wesentlich besser, j​e genauer die Beschreibung Deines Stuhls erfolgt. 

In diesem Sinne wünsche ich Dir einen angenehmen Stuhlgang und gute Gespräche mit Deinem Arzt, Ernährungsberater oder Partner darüber 🙂

Schreib mir doch!


​Wie stehts mit Deiner Fäkalkommunikation? Sprichst Du über Deine Verdauung und Deine Ausscheidungen? ​Brich die Tabu-Regeln und ​schreib mir in einem E-Mail oder Kommentar, wie ​es Dir mit diesem Thema geht!

Folge mir:

Susanne Lindenthal

Mein Name ist Susanne Lindenthal und ich bin Deine Expertin in Sachen Verdauung. In meiner Brust schlagen zwei Herzen. Zum einen bin ich mit Leib und Seele Ernährungswissenschafterin, zum anderen bin ich der Traditionellen Chinesischen Medizin verfallen. In meinen Beratungen verbinde ich diese scheinbar konträren Welten und verhelfe damit Führungskräften und UnternehmerInnen zu einem besseren Bauchgefühl.
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Gabriele Brandhuber - 30. April 2019 Reply

Liebe Susanne, du hast Recht: Über Scheiße spreche ich nicht, niemals, mit niemandem. Viel zu intim. Die „Bristol Stuhlformen Skala“ – ich werd‘ nicht mehr! Aber eigentlich logisch, dass es auch zu diesem Thema (und du merkst: Ich vermeide das Wort) eine Terminologie geben muss, für das professionelle Gespräch. Deinen Artikel finde ich herzerfrischend direkt, provokant und aufrüttelnd, um über ein Thema nachzudenken, über das ich normalerweise nicht nachdenke. Und mich schon gar nicht austausche. Hab Dank dafür, lg, Gabi

    Susanne Lindenthal - 30. April 2019 Reply

    Liebe Gabi, herzlichen Dank für Deine Offenheit. Ich finde das ganz toll von Dir, dass Du mir – obwohl Du sonst nicht über dieses Thema sprichst – trotzdem hier im Kommentar Deine Meinung dazu sagst. Das finde ich wirklich großartig. Ja, leider ist das Thema Verdauung so ein Tabuthema und so richtig bewußt, dass da niemand drüber reden mag, ist mir das erst durch meine Beratungen und den Reaktionen auf meine Fragen geworden. Dabei könnten sich viele Menschen schon viel viel früher einiges an Beschwerden ersparen, wenn das nicht so ein riesiges Tabu wäre. Es freut mich, wenn ich da was angestossen habe. LG Susanne

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